Psychosomatische Störungen

Psychosomatik bedeutet, dass Körper und Seele eine Einheit bilden, die nicht getrennt werden kann. Körperliche Beschwerden haben eine Auswirkung auf das seelische Befinden und umgekehrt. Bei psychosomatischen Erkrankungen liegt zumindest ein Teil der Ursachen im seelischen Bereich. Auslöser können zum Beispiel Stress, Ängste oder traumatische Erlebnisse sein. Die Beschwerden bei psychosomatischen Erkrankungen sind sehr unterschiedlich. Gemeinsam ist ihnen, dass keine körperliche Ursache gefunden werden kann, welche die Symptome vollständig erklären könnte.

Durch seelische Probleme können die unterschiedlichsten Krankheitsbilder hervorgerufen werden. Dementsprechend vielfältig sind die möglichen Symptome. Weit verbreitet sind zum Beispiel: 

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Reizdarmsyndrom
  • Haarausfall
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Panikattacken
  • Schwindelgefühle
  • Herzrasen
  • sexuelle Unlust oder Impotenz
  • übermäßige Erschöpfung und Müdigkeit
  • Luftnot
  • Essstörungen
  • Suchterkrankungen

In allen Fällen geht man von einer psychosomatischen Erkrankung aus, wenn trotz sorgfältiger Diagnostik keine körperliche Ursache gefunden werden kann.