Burnout-Mythen entlarvt: Was stimmt wirklich?

Burnout ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer häufiger fällt – doch viele Mythen und Missverständnisse ranken sich darum. Diese Fehlinformationen erschweren es Betroffenen oft, die richtige Hilfe zu finden. In diesem Beitrag entlarve ich die gängigsten Burnout-Mythen und zeige, was wirklich stimmt.

Ein verbreiteter Mythos lautet, Burnout treffe nur Menschen in besonders stressigen Berufen. Tatsächlich kann Burnout jeden treffen – unabhängig von Beruf oder Lebenssituation. Auch Menschen, die vermeintlich „wenig Stress“ haben, können ausgebrannt sein, wenn sie dauerhaft ihre eigenen Bedürfnisse ignorieren oder unter innerem Druck stehen.

Viele glauben, Burnout sei einfach nur extreme Müdigkeit. Doch Burnout umfasst weit mehr: Es zeigt sich durch emotionale Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit und oft auch durch körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen. Diese Symptome gehen über normale Erschöpfung hinaus und beeinträchtigen das gesamte Leben.

Ein weiterer Irrtum ist, dass Burnout einfach durch Urlaub oder Entspannungspausen verschwindet. Kurzfristige Erholung hilft zwar, doch Burnout ist ein komplexer Zustand, der oft tiefere Ursachen hat, wie chronischen Stress, ungelöste Konflikte oder fehlende Selbstfürsorge. Nur wer diese Ursachen angeht, kann langfristig genesen.

Manche meinen, Burnout sei ein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Belastbarkeit. Das ist falsch. Burnout entsteht durch anhaltende Überforderung und das Fehlen von Ausgleich. Es zeigt, dass das System Mensch an seine Grenzen gelangt ist – und das kann jeden treffen, unabhängig von Stärke oder Willenskraft.

Schließlich hält sich der Mythos, dass Burnout eine Modeerscheinung sei oder „nur in den Köpfen“ der Betroffenen existiere. Burnout ist eine ernsthafte psychische Belastung, die medizinische und therapeutische Aufmerksamkeit verdient. Die Symptome sind real und beeinträchtigen die Lebensqualität massiv.

Wenn Sie sich in diesen Beschreibungen wiederfinden oder das Gefühl haben, ausgebrannt zu sein, zögern Sie nicht, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Burnout lässt sich gut behandeln, wenn man frühzeitig handelt. In meiner Praxis biete ich individuelle Begleitung bei Stressbewältigung und Burnout an – sowohl persönlich als auch online. Gemeinsam finden wir Wege, Ihre Ressourcen zu stärken und wieder mehr Lebensfreude zu gewinnen.

Suchen Sie sich Hilfe, bevor der Burnout Ihr Leben bestimmt. Sie sind nicht allein – ich begleite Sie auf Ihrem Weg zurück zu mehr Balance und Wohlbefinden.

Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Burnout suchen finden Sie diese hier.

Parken ab 29.06.2026

Liebe Patient:innen,

wie jedes Jahr wird der Großparkplatz „Am Hagen“ für das Gäubodenvolksfest gesperrt. Da viele von Ihnen diese Parkmöglichkeit beim Besuch meiner Praxis nutzen, möchte ich Ihnen hier gern die Alternativen aufzeigen. Die Sperrung gilt ab 29.06.2026, voraussichtlich bis ca. Ende August 2026.

Als kostenlose Alternative vorgesehen ist der Parkplatz an der Westtangente. Erreichbar wie auf dem Bild oben beschrieben. Der Pendelbus zum Theresienplatz fährt von dort in etwa im 20-Minuten-Takt und ist ebenso kostenfrei. Ausgesetzt ist dieser lediglich zu Zeiten des Volksfestes (07.08.-17.08.2026). Die Haltestelle am Theresienplatz befindet sich ca. 50 m vor meiner Praxis.

Als weitere Parkmöglichkeit bietet sich das Theresiencenter an. Von dort erreichen Sie meine Praxis in wenigen Gehminuten. Dieses ist kostenpflichtig.

Meine Praxis befindet sich in der Fußgängerzone, sodass Sie nicht vor der Tür parken können, im Umfeld vor der Fußgängerzone finden sich aber einige wenige Parkplätze, die Sie ebenso nutzen können.

Weitere Informationen über die Erreichbarkeit meiner Praxis finden Sie hier.

Hitzestress – wie die Hitze Körper und Psyche belastet

Hitze belastet Körper und Psyche gleichermaßen. Wenn die Temperaturen steigen, spüren viele Menschen nicht nur körperliche Unruhe, sondern auch eine verstärkte innere Anspannung. Die momentane Hitzewelle wirkt wie ein zusätzlicher Stressfaktor, der unsere Belastbarkeit auf die Probe stellt. Gerade Menschen, die anfällig für Burnout oder chronischen Stress sind, erleben die Hitze als eine weitere Herausforderung.

Hohe Temperaturen beeinflussen unser Nervensystem direkt. Sie stören den Schlaf, machen uns gereizt und mindern die Konzentrationsfähigkeit. Unser Körper muss mehr Energie aufwenden, um die Temperatur zu regulieren, was die Stressreserven schneller erschöpft. Diese körperliche Belastung übersetzt sich oft in psychische Unruhe und innere Anspannung. Wer bereits unter Stress steht, fühlt sich durch die Hitze oft noch ausgelaugter und überfordert.

Um dem Hitzestress entgegenzuwirken, helfen bewusste Atemtechniken. Tiefes, ruhiges Atmen aktiviert das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung sorgt. Eine einfache Übung besteht darin, langsam durch die Nase einzuatmen, den Atem kurz zu halten und dann langsam durch den Mund auszuatmen. Diese Atemtechnik kühlt nicht nur den Körper, sondern beruhigt auch den Geist.

Entspannungsübungen eignen sich besonders gut, um in der Hitze innere Ruhe zu finden. Progressive Muskelentspannung oder kurze Meditationen lassen sich leicht anpassen und auch in warmen Räumen durchführen. Wichtig ist, sich regelmäßig kleine Pausen zu gönnen und bewusst auf den eigenen Körper zu hören.

Selbstfürsorge gewinnt bei hohen Temperaturen an Bedeutung. Trinken Sie ausreichend Wasser, um den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren. Suchen Sie kühle Rückzugsorte auf, sei es ein schattiges Plätzchen im Garten oder klimatisierte Räume. Passen Sie Ihre Tagesplanung an: Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten in den heißesten Stunden und legen Sie diese lieber auf den frühen Morgen oder späten Abend.

In meiner Praxis unterstütze ich Sie auch während der heißen Tage mit gezielten Atemübungen und Entspannungstechniken, die Sie einfach zuhause oder unterwegs anwenden können. Online-Sitzungen bieten eine flexible Möglichkeit, trotz Hitze in Kontakt zu bleiben und Ihre Stressbewältigung zu stärken.

Die Hitze stellt eine zusätzliche Belastung dar, die wir ernst nehmen sollten. Mit bewussten Strategien und kleinen Veränderungen im Alltag lassen sich die Auswirkungen deutlich mildern. So bleiben Sie auch in der Sommerhitze ausgeglichen und stärken Ihre Widerstandskraft gegen Stress.

Weitere Informationen zum Thema Stressbewältigung finden Sie hier.

15jähriges Praxisjubiläum

Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe vor kurzem mein 15jähriges Praxisjubiläum gefeiert. Die Zeit vergeht wie im Flug, was wohl auch dem geschuldet ist: wenn du liebst was du machst, kommt der Erfolg von ganz allein und du wirst in deinem Leben keinen einzigen Tag arbeiten.

Das Jubiläum hat mich natürlich zu einem kleinen Rückblick veranlasst, den ich hier gerne teilen möchte.

15 Jahre Praxis für Psychotherapie (HPG) & Coaching Helga Vogl – ich erinnere mich noch sehr genau wie ich mich damals (vor etwa 17 Jahren) für die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie entschieden habe und dann etwas mehr als zwei Jahre später meine Zulassung in Händen hielt. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich bereits fest, dass ich in eigener Praxis arbeiten werde und so eröffnete ich kurz darauf meine „Praxis für Psychotherapie & Coaching Helga Vogl“ in meiner damaligen Heimat Unterfranken. Fünf Jahre später zog es mich in meine alte Heimat nach Niederbayern zurück. Neue Räumlichkeiten waren schnell gefunden und so eröffnete ich 2016 meinen neuen Praxisstandort in Geiersthal im Herzen des Bayrischen Waldes. 2020 kam dann die Praxis in der Gäubodenstadt Straubing hinzu. Diese habe ich mittlerweile zu meinem Hauptsitz ausgebaut.

Der Praxisteil meiner Ausbildung damals umfasste Kommunikationswissenschaft, die Gesprächspsychotherapie, sowie Grundlagen der systemischen Therapie als auch der lösungsorientierten Kurzzeittherapie. Mittlerweile haben sich etliche Vertiefungen sowie weitere Therapieverfahren wie z.B. Hypnosetherapie angeschlossen. So habe ich mir zwischenzeitlich einen vollen Werkzeugkoffer zusammengestellt, mit dem ich immer individuell und passgenau therapieren kann, was meine Patient:innen sehr zu schätzen wissen. 

Im Laufe der Jahre kristallisierte sich für mich immer mehr der (Dauer-)Stress als Ursache vieler (nicht nur psychischer) Erkrankungen heraus, sodass ich mich gezielt in diesem Bereich weiterbildete und zusätzliche Qualifikationen u. a. als Burnout-Beraterin, Entspannungstherapeutin und Atemkursleiterin erwarb. Zwischenzeitlich ergab sich für mich zusätzlich die Möglichkeit der Mitarbeit in der psychosozialen Abteilung einer Eltern-Kind-Klinik (2017-2021), in der ich als Expertin für die Themen Stress und Stressbewältigung den Patient:innen Hilfestellung leisten konnte. Hierdurch konnte ich nochmals enorm viel praktische Erfahrung v. a. mit den unterschiedlichen Auswirkungen von Stress und deren Behandlung sammeln. 

Patient:innen kommen mit ganz unterschiedlichen (körperlichen und psychischen) Symptomen zu mir. Nicht immer ist Stress oder das Bedürfnis nach Stressbewältigung der Grund, warum ich aufgesucht werde. Es sind weiterhin Ängste und Panikattacken, oder auch Depressionen sowie psychosomatische Störungen. Wenn ich dann mit der Behandlung und Ursachenforschung beginne, stellt sich allerdings sehr oft der (Dauer-)Stress als zugrundeliegende Ursache heraus. So habe ich im Laufe der Zeit eine spezifische Methode entwickelt um in kurzer Zeit wesentliche Verbesserungen für die Patient:innen zu erzielen. Mein Weg beginnt mit der Regulierung des Nervensystems, d. h. ich gebe Ihnen u. a. Methoden an die Hand wie Sie zuerst einmal ihre Symptome in den Griff bekommen, den Stress besser bewältigen können und vor allem wieder einmal in tatsächliche Entspannung kommen können. Als nächsten Schritt sehen wir uns Ihre Energiebilanz an, damit Sie sich vergegenwärtigen, wo Ihre Energie herkommt und auch wohin sie verschwindet. Selbstverständlich bearbeiten wir diese auch wo nötig. Und zuletzt geht es um die Ursachen. Woher kommen diese (selbstzerstörerischen) Muster und Prägungen und wie können wir diese verändern, sodass Sie künftig nicht mehr in diese Selbstüberforderung kommen und mehr Resilienz entwickeln. Dieser grobe „Fahrplan“ hat sich als äußerst effizient erwiesen und meine Patient:innen können damit in aller Regel schnell wesentliche Verbesserungen ihrer Lebensumstände erzielen. Selbstverständlich ist nicht jeder Mensch gleich und jeder einzelne Patient:in bringt seine individuelle Problemstellung mit. Innerhalb meines Fahrplans gibt es daher genügend Spielraum, um ganz individuell auf den einzelnen Menschen einzugehen und das Konzept passgenau umzusetzen.

Zu Zeiten der Pandemie war der persönliche Kontakt in der Praxis sehr eingeschränkt, sodass sich glücklicherweise endlich die Pforten für die Online-Therapie auch in Deutschland geöffnet haben. Dies ist nach der Pandemie weiterhin erlaubt und hat sich als genauso wirksam wie die persönliche Therapie vor Ort erwiesen. Selbstverständlich gebe ich deshalb meinen Patient:innen die Möglichkeit online mit mir zu arbeiten. Dadurch ist nun auch Menschen, die weiter entfernt leben oder aus anderen Gründen nicht persönlich in die Praxis kommen wollen oder können, der Weg zur Therapie bei mir geebnet. Gerade bei meinem Schwerpunktthema Stress und Stressbewältigung eignet sich die Online-Therapie ganz hervorragend und hat sich mittlerweile etabliert.

So habe ich im Laufe der letzten 15 Jahre viele hunderte Patient:innen behandelt und konnte damit zu wesentlichen Verbesserungen der Lebensumstände vieler Menschen beitragen. Die Tätigkeit als Therapeutin empfinde ich als sehr bereichernd und als Privileg. Von daher freue ich mich auf viele weitere Jahre, in denen ich vielleicht auch Ihnen helfen darf. 

Umgang mit negativen Gedanken und innerer Kritik

Negative Gedanken und innere Kritik begleiten viele Menschen täglich. Sie können unser Wohlbefinden stark beeinträchtigen und zu Stress, Angst oder sogar Burnout führen. Doch wie gehen wir am besten mit diesen hinderlichen Gedanken um?

Hier stelle ich Ihnen ein paar wirksame Strategien vor, mit denen Sie selbst aktiv gegen diese belastenden Gedanken vorgehen können.

Der erste Schritt besteht darin, sich der negativen Gedanken bewusst zu werden. Beobachten Sie Ihre inneren Dialoge genau und erkennen Sie, wann Sie sich selbst kritisieren oder abwerten. Statt diese Gedanken einfach hinzunehmen, fragen Sie sich: „Stimmt das wirklich? Gibt es Beweise dafür?“ Diese innere Hinterfragung hilft, automatische, oft übertriebene Gedankenmuster zu durchbrechen.

Sobald Sie negative Gedanken erkennen, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf positive oder neutrale Aspekte. Erinnern Sie sich an Situationen, in denen Sie erfolgreich waren oder etwas gut gemeistert haben. Schreiben Sie diese Erfolge auf, um sie greifbar zu machen. Das stärkt Ihr Selbstvertrauen und schwächt die innere Kritik.

Ein weiterer hilfreicher Weg ist das Üben von Achtsamkeit. Nehmen Sie sich täglich ein paar Minuten Zeit, um Ihre Gedanken und Gefühle ohne Bewertung zu beobachten. So schaffen Sie Distanz zu belastenden Gedanken und verhindern, dass sie Sie überwältigen.

Regelmäßige Entspannungsübungen, wie bewusstes Atmen oder kurze Pausen, helfen, Stress abzubauen und den Geist zu beruhigen. Wenn Sie ruhiger sind, fällt es leichter, negative Gedanken loszulassen.

Schreiben Sie Ihre negativen Gedanken auf und formulieren Sie sie anschließend in eine positive, unterstützende Aussage um. Dieses sogenannte Reframing verändert die Perspektive und fördert eine freundlichere innere Haltung.

Zusammenfassend können Sie durch bewusstes Wahrnehmen, Hinterfragen und Umlenken Ihrer Gedanken aktiv gegen innere Kritik vorgehen. Diese Selbsthilfestrategien stärken Ihre Resilienz und fördern ein positives Selbstbild. Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen, biete ich in meiner Praxis zeitnah persönliche und Online-Termine an, um Sie auf Ihrem Weg zu mehr innerer Ruhe zu begleiten. Professionelle Hilfe kann entscheidend sein, um dauerhaft aus belastenden Gedankenschleifen auszubrechen.

Weitere Informationen zum Thema Stressbewältigung finden Sie hier.

Die Bedeutung von Pausen und Erholung im hektischen Alltag

Im hektischen Alltag vergessen viele Menschen, wie wichtig Pausen und Erholung für Körper und Geist sind. Dabei sind sie essenziell, um dauerhaft leistungsfähig, gesund und ausgeglichen zu bleiben. Pausen helfen, Stress abzubauen, die Konzentration zu verbessern und neue Energie zu tanken. Wer regelmäßig bewusst Pausen einlegt, steigert seine Produktivität und fördert sein Wohlbefinden nachhaltig.

Unser Gehirn arbeitet nicht ununterbrochen auf höchstem Niveau. Nach etwa 90 Minuten intensiver Konzentration nimmt die Leistungsfähigkeit deutlich ab. Deshalb empfiehlt es sich, alle 60 bis 90 Minuten eine kurze Pause einzulegen. Schon wenige Minuten reichen aus, um den Kopf zu klären und neue Impulse zu erhalten. In dieser Zeit können Sie aufstehen, sich strecken oder bewusst tief durchatmen. Solche kleinen Unterbrechungen helfen, Verspannungen vorzubeugen und die Aufmerksamkeit wieder zu fokussieren.

Neben kurzen Pausen sind auch längere Erholungsphasen wichtig. Gönnen Sie sich täglich Zeit für Aktivitäten, die Ihnen guttun – sei es ein Spaziergang in der Natur, eine Meditation oder eine Entspannungsübung. Diese bewussten Auszeiten fördern die Regeneration des Nervensystems und reduzieren die Ausschüttung von Stresshormonen. So stärken Sie Ihre innere Balance und bauen mentale Widerstandskraft auf.

Viele Menschen unterschätzen die Wirkung von Schlaf als Erholungsquelle. Ausreichender und qualitativ guter Schlaf unterstützt die Verarbeitung von Erlebnissen und festigt Erinnerungen. Er trägt dazu bei, dass Sie am nächsten Tag frisch und konzentriert starten können. Sorgen Sie für eine angenehme Schlafumgebung und eine regelmäßige Schlafroutine.

Im Alltag lauern viele Ablenkungen, die es erschweren, wirklich abzuschalten. Digitale Medien, ständiger Informationsfluss und Termindruck führen oft dazu, dass Pausen nicht richtig genutzt werden. Versuchen Sie, bewusste Pausen ohne Smartphone oder Bildschirm einzulegen. Nutzen Sie diese Zeit, um sich auf Ihren Atem zu konzentrieren oder einfach die Umgebung wahrzunehmen. So schaffen Sie einen echten Abstand zum Stress.

Wenn Sie feststellen, dass Sie trotz Pausen und Erholung häufig überfordert oder ausgebrannt sind, sollten Sie sich professionelle Unterstützung holen. In meiner Praxis biete ich Ihnen individuelle Begleitung an, sowohl persönlich als auch online. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Ihre Stressbelastung zu reduzieren und Ihre Ressourcen zu stärken. Erholung ist kein Luxus, sondern eine wichtige Grundlage für Ihre Gesundheit und Lebensqualität. Nutzen Sie diese Chance, um nachhaltig für sich zu sorgen.

Weitere Informationen zum Thema Stressbewältigung finden Sie hier.

Selbstfürsorge im Alltag: Kleine Rituale gegen Überforderung

Im hektischen Alltag geraten wir schnell in einen Strudel aus Stress und Überforderung. Um dem entgegenzuwirken, helfen kleine, bewusste Rituale, die Sie einfach in Ihren Tagesablauf integrieren können. Diese fördern nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern stärken auch Ihre Resilienz gegenüber Belastungen.

Beginnen Sie den Tag mit einer kurzen Achtsamkeitsübung. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, um bewusst zu atmen und Ihre Gedanken zu ordnen. Diese kleine Pause schafft Klarheit und hilft Ihnen, gelassener in den Tag zu starten. Auch das bewusste Trinken eines Glases Wasser oder einer Tasse Tee kann zu einem wertvollen Moment der Selbstfürsorge werden.

Bewegen Sie sich regelmäßig. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder einfache Dehnübungen lösen Verspannungen und fördern die Durchblutung. Bewegung wirkt sich positiv auf Ihre Stimmung aus und reduziert Stresshormone. Versuchen Sie, kleine Bewegungseinheiten in Ihren Alltag einzubauen, etwa indem Sie die Treppe statt den Aufzug nehmen.

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Gesunde, ausgewogene Mahlzeiten geben Ihnen Energie und unterstützen Ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Planen Sie bewusste Pausen zum Essen ein, ohne Ablenkung durch Smartphone oder Fernsehen. So genießen Sie Ihre Mahlzeiten achtsamer und nehmen die Signale Ihres Körpers besser wahr.

Schaffen Sie abends eine entspannende Routine. Ein warmes Bad, das Lesen eines Buches oder eine kurze Meditation helfen Ihnen, den Tag bewusst abzuschließen und zur Ruhe zu kommen. Vermeiden Sie Bildschirme mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen, um Ihren Schlaf zu verbessern.

Sagen Sie bewusst „Nein“, wenn Ihnen etwas zu viel wird. Grenzen zu setzen schützt Ihre Energie und verhindert Überforderung. Erlauben Sie sich, auch mal Zeit nur für sich selbst zu nehmen, ohne Schuldgefühle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kleine Rituale wie Achtsamkeitsübungen, Bewegung, bewusste Ernährung, entspannende Abendroutinen und das Setzen von Grenzen Ihnen helfen, Überforderung im Alltag entgegenzuwirken. Sie stärken Ihr Wohlbefinden und fördern Ihre Selbstfürsorge nachhaltig.

Sollten Sie trotz dieser Maßnahmen das Gefühl haben, den Stress nicht allein bewältigen zu können, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich Ihnen zeitnah persönliche und Online-Termine an, um Sie individuell zu unterstützen und gemeinsam Wege aus der Überforderung zu finden. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt – gönnen Sie sich diese Unterstützung.

Mehr Informationen zur Stressbewältigung finden Sie hier.

Die Rolle der Ernährung und Bewegung bei psychischer Gesundheit

Ernährung und Bewegung spielen eine zentrale Rolle für unsere psychische Gesundheit – besonders wenn es um Stress und Burnout geht. Viele Menschen unterschätzen, wie stark unser Lebensstil unser emotionales Wohlbefinden beeinflusst. Dabei können gezielte Veränderungen im Alltag helfen, Stress abzubauen und die Resilienz zu stärken.

Stress und Burnout entstehen oft durch eine dauerhafte Überforderung, bei der Körper und Geist an ihre Grenzen stoßen. In solchen Phasen reagiert unser Organismus empfindlicher auf äußere Einflüsse. Eine ausgewogene Ernährung liefert die nötigen Nährstoffe, um das Nervensystem zu stabilisieren und die Energieversorgung zu sichern. Dabei sollten Sie vor allem auf folgende Punkte achten:

– **Regelmäßige Mahlzeiten**: Vermeiden Sie lange Essenspausen, um Blutzuckerschwankungen und Energietiefs vorzubeugen.

– **Vollwertige Lebensmittel**: Greifen Sie zu frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen und Samen. Diese enthalten wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die Stresshormone reduzieren können.

– **Ausreichend Flüssigkeit**: Trinken Sie täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser. Dehydration verstärkt Müdigkeit und Konzentrationsprobleme.

– **Begrenzung von Zucker und Koffein**: Zu viel Zucker und Kaffee können das Stresslevel erhöhen und den Schlaf stören.

Neben der Ernährung ist Bewegung ein effektives Mittel gegen Stress und Burnout. Körperliche Aktivität fördert die Ausschüttung von Endorphinen – den sogenannten Glückshormonen – und verbessert die Schlafqualität. Sie müssen kein Leistungssportler sein, um von den positiven Effekten zu profitieren. Schon kleine, regelmäßige Bewegungseinheiten helfen:

– **Spaziergänge an der frischen Luft**: Mindestens 20 Minuten täglich regen Kreislauf und Geist an.

– **Dehnübungen und Yoga**: Fördern Entspannung und Achtsamkeit.

– **Moderates Ausdauertraining**: Wie Radfahren oder Schwimmen, um Stress abzubauen und die Ausdauer zu verbessern.

Diese einfachen Maßnahmen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und unterstützen Ihre psychische Widerstandskraft nachhaltig.

Sollten Sie trotz gesunder Ernährung und Bewegung das Gefühl haben, den Stress nicht mehr alleine bewältigen zu können oder Anzeichen von Burnout spüren, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich Ihnen schnelle und unkomplizierte Unterstützung – persönlich in meiner Praxis oder bequem online. Gemeinsam erarbeiten wir individuelle Strategien, um Ihre psychische Gesundheit zu stabilisieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind wichtige Bausteine für ein stressresistentes Leben. Nutzen Sie diese Ressourcen, um Ihr Wohlbefinden zu stärken und Burnout vorzubeugen. Bei Bedarf begleite ich Sie gerne auf diesem Weg.

Weitere Informationen zum Thema Stressbewältigung finden Sie hier.

Burnout erkennen: Symptome und Warnsignale

Burnout ist ein ernstzunehmender Zustand, der durch anhaltende Überlastung und Erschöpfung entsteht. Eine Checkliste kann helfen, erste Anzeichen zu erkennen und abzuschätzen, ob professionelle Unterstützung sinnvoll ist. Hier ist eine strukturierte Übersicht, die typische Symptome und Warnsignale umfasst.

Checkliste für Burnout-Anzeichen

  • Emotionale Erschöpfung
    • Fühle ich mich ständig müde, ausgelaugt oder innerlich leer?
    • Habe ich das Gefühl, keine Energie mehr für meine Aufgaben oder soziale Kontakte zu haben?
    • Bin ich emotional reizbar oder fühle mich überfordert?
  • Kognitive Beeinträchtigungen
    • Habe ich Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen?
    • Fällt es mir schwer, mich zu motivieren oder Aufgaben zu beginnen bzw. zu beenden?
    • Vergesse ich häufiger Dinge oder fühle mich „nebelig“ im Kopf?
  • Körperliche Symptome
    • Leide ich unter häufigen Kopfschmerzen, Magenproblemen oder anderen körperlichen Beschwerden ohne klare Ursache?
    • Schlafe ich schlecht oder fühle mich trotz Schlaf nicht erholt?
    • Habe ich Veränderungen im Appetit oder Gewicht bemerkt?
  • Verändertes Verhalten
    • Ziehe ich mich von Freunden, Familie oder Kollegen zurück?
    • Verliere ich das Interesse an Hobbys oder Aktivitäten, die mir früher Freude gemacht haben?
    • Greife ich vermehrt zu Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen, um mit Stress umzugehen?
  • Arbeitsbezogene Symptome
    • Fühle ich mich bei der Arbeit ständig überfordert oder ausgebrannt?
    • Habe ich das Gefühl, meine Leistung lässt nach, obwohl ich mich anstrenge?
    • Erlebe ich eine zunehmende Distanz oder Gleichgültigkeit gegenüber meiner Arbeit?

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

  • Wenn mehrere der oben genannten Symptome über Wochen oder Monate anhalten.
  • Wenn die Symptome das tägliche Leben, Beziehungen oder die Arbeitsfähigkeit stark beeinträchtigen.
  • Wenn Gedanken an Rückzug, Hoffnungslosigkeit oder sogar Suizidgedanken auftreten.
  • Wenn Selbsthilfemaßnahmen (z. B. Pausen, Entspannungstechniken) keine Besserung bringen.
  • Wenn körperliche Beschwerden zunehmen und keine andere medizinische Ursache gefunden wird.

In solchen Fällen empfiehlt es sich, zeitnah einen Arzt, Psychotherapeuten oder eine Beratungsstelle aufzusuchen. Professionelle Hilfe kann durch Diagnose, Therapie und gezielte Unterstützung den Weg aus dem Burnout erleichtern und gesundheitliche Folgeschäden verhindern.

Diese Checkliste ersetzt keine medizinische Diagnose, sondern dient als Orientierung zur Einschätzung eigener Symptome und zur Entscheidung über die Inanspruchnahme von Hilfe.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Burnout und Stressbewältigung biete ich Ihnen schnelle und unkomplizierte Unterstützung an. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Strategien, die zu Ihrem Leben passen.

Damit Sie bei Bedarf flexibel und bequem von zu Hause aus Hilfe erhalten können, biete ich neben persönlichen Terminen in meiner Praxis auch Online-Termine an. So können Sie ohne großen Aufwand erste Schritte zur Burnout-Prävention gehen und frühzeitig gegensteuern.

Weitere Informationen zum Thema Burnout finden Sie hier

Online Terminbuchung

Liebe Patienten, ich wende mich in eigener Sache an Sie. Da ich bereits darauf angesprochen wurde ob bei mir abends keine Termine mehr möglich sind, möchte ich mich hier kurz dazu äußern. Grundsätzlich biete ich von Montag bis Donnerstag Abendtermine in meiner Praxis an, der spätestmögliche Termin ist in der Regel um 17.00 Uhr, in Ausnahmefällen auch später möglich. Die Online-Terminbuchung hat sich mittlerweile zu einem beliebten Tool entwickelt, das rege von Ihnen genutzt wird. Bei der Online-Buchung eines Erstgespräches habe ich nun die Möglichkeit zur Buchung eines Abendtermins auf ausschließlich montags beschränkt. Der Hintergrund ist, dass sehr viele Patienten bevorzugt abends die Termine wahrnehmen möchten und ich den laufenden Patienten die Möglichkeit eines Folgetermins am Abend freihalten möchte. Aus diesem Grund vergebe ich bis auf weiteres die Abendtermine – mit Ausnahme von Montag – nur persönlich.

Da die Praxis sehr gut gebucht ist, stehen z.B. im April insgesamt nur noch ganz wenige Resttermine zur Verfügung. Sollten Sie daher sehr dringend einen Termin benötigen, wenden Sie sich bitte persönlich an mich und wir schauen, dass wir eine Lösung finden. Sie erreichen mich per E-Mail oder auch telefonisch, dann bitte unbedingt ihr Anliegen auf den Anrufbeantworter sprechen und ich rufe gerne zurück.

Hier finden Sie den Link für die Online-Terminbuchung.