Praxisurlaub vom 10.08. – 28.08.2026

Alle Jahre wieder steht er vor der Tür – der Praxisurlaub. Es ist Zeit für etwas Ausspannen, Erholung und neue Energie tanken. Deshalb mache ich Urlaub vom 10.08. bis einschließlich 28.08.2026. In dieser Zeit bin ich telefonisch und per E-Mail nicht erreichbar, allerdings ist eine online-Buchung für Termine zu jeder Zeit möglich unter folgendem Link https://helgavogl.de/termine/.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine gute Zeit, vielleicht auch mit Urlaub und Erholung, allen Straubingern natürlich ein wunderbares Gäubodenvolksfest und freue mich ab 31.08.2026 wieder frisch und erholt in der Praxis meine Patienten zu begrüßen.

In Notfällen können Sie für Straubing und Umgebung unter folgenden Nummern den psychiatrischen Notdienst erreichen:

  • Notruf: 112 (Rettungsdienst).
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117 (für nicht lebensbedrohliche, aber dringende Fälle).
  • Krisendienst Psychiatrie Niederbayern: 0800 655 3000 (täglich 0-24 Uhr, für Krisen und Notfälle).
  • Bezirksklinikum Landshut: 0871 60080 (für stationäre Behandlung und Notfälle).
  • Ambulanz für psychische Gesundheit, Bezirksklinikum Mainkofen: 09931 87-21210.
  • Institutsambulanz Landshut: 0871 6008-350.
  • Krisendienst Horizont (Hilfe bei Suizidgefahr): 0800 655 3000.
  • Frauennotruf: 116016 (speziell für Frauen).
  • Seelefon: 0228 71002424 (allgemeine Beratung).
  • Telefonseelsorge: 0800 1110111 oder 0800 1110222 (anonyme Beratung).
  • Opferhilfe Weißer Ring: 116 006

Der Krisendienst Psychiatrie bietet Beratung und Unterstützung in akuten psychischen Krisen und vermittelt bei Bedarf in geeignete Hilfsangebote, wie Beratungsgespräche, ambulante Krisenbehandlung oder stationäre Aufnahme. 

Tipps für die Gestaltung eines stressfreien Arbeitsplatzes zu Hause  

Ein stressfreier Arbeitsplatz zu Hause ist heute wichtiger denn je. Viele Menschen arbeiten im Homeoffice oder erledigen Aufgaben remote, was zahlreiche Vorteile bietet, aber auch neue Herausforderungen mit sich bringt. Ohne klare Strukturen und eine bewusste Gestaltung des Arbeitsumfeldes steigt das Stresslevel schnell an. Dabei beeinflusst die Umgebung maßgeblich unsere Konzentration, Motivation und unser Wohlbefinden. Mit einigen gezielten Maßnahmen schaffen Sie eine Atmosphäre, die Sie unterstützt, produktiv und entspannt zu bleiben.

Beginnen Sie mit der Wahl des richtigen Ortes. Suchen Sie sich einen festen Platz, der ausschließlich für die Arbeit reserviert ist. So signalisiert Ihr Gehirn automatisch: Hier wird gearbeitet, hier wird nicht entspannt. Vermeiden Sie es, im Bett oder auf der Couch zu arbeiten, denn das vermischt Erholung und Arbeit und erhöht die innere Unruhe.

Achten Sie auf eine ergonomische Gestaltung Ihres Arbeitsplatzes. Ein bequemer Stuhl mit guter Rückenstütze, ein Tisch in der richtigen Höhe und ein Bildschirm auf Augenhöhe verhindern körperliche Beschwerden, die oft zu zusätzlichem Stress führen. Investieren Sie in gutes Licht – natürliches Tageslicht ist ideal, aber auch eine angenehme Schreibtischlampe kann Wunder wirken.

Strukturieren Sie Ihren Arbeitstag klar. Legen Sie feste Arbeitszeiten fest und planen Sie Pausen bewusst ein. Nutzen Sie Techniken wie die Pomodoro-Methode, um konzentriert zu arbeiten und regelmäßig kurze Erholungsphasen einzubauen. Vermeiden Sie Multitasking, indem Sie Aufgaben nacheinander abarbeiten und Prioritäten setzen.

Schaffen Sie Ordnung auf Ihrem Schreibtisch. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz wirkt sich positiv auf Ihre Gedanken aus und reduziert Ablenkungen. Verwenden Sie Ablagesysteme, um Unterlagen übersichtlich zu sortieren, und entfernen Sie alles, was Sie nicht unmittelbar für Ihre Arbeit benötigen.

Gestalten Sie Ihre Umgebung angenehm und persönlich. Pflanzen, Bilder oder kleine Dekorationen können die Stimmung heben und das Wohlbefinden steigern. Gleichzeitig sollten Sie Störquellen minimieren: Schalten Sie unnötige Benachrichtigungen aus und sorgen Sie für eine ruhige Atmosphäre.

Bewegen Sie sich regelmäßig. Kurze Dehnübungen, ein Spaziergang an der frischen Luft oder einfache Gymnastik helfen, Verspannungen zu lösen und den Kopf frei zu bekommen. Körperliche Aktivität wirkt sich direkt positiv auf Ihre Stressresistenz aus.

Nutzen Sie Achtsamkeitsübungen, um im Hier und Jetzt zu bleiben und Stress abzubauen. Kurze Meditationen oder bewusste Atempausen können Sie in stressigen Momenten stabilisieren und Ihre innere Balance fördern.

Sollten Sie trotz aller Maßnahmen feststellen, dass Ihr Stresslevel hoch bleibt oder sich sogar steigert, zögern Sie nicht, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Als erfahrene Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich Ihnen individuelle Begleitung und wirksame Strategien zur Stressbewältigung und Burnout-Prävention an. Sie können mich persönlich in der Praxis aufsuchen oder einen online-Termin buchen. Gemeinsam finden wir Wege, Ihren Alltag wieder entspannter und gesünder zu gestalten.

Ein gut gestalteter Arbeitsplatz zu Hause ist ein wichtiger Schritt, um Stress zu reduzieren und die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten. Mit den richtigen Tipps schaffen Sie eine Umgebung, die Ihnen nicht nur produktives Arbeiten ermöglicht, sondern auch Ihre psychische Gesundheit stärkt.

Weitere Informationen zum Thema Stress und Stressbewältigung finden Sie hier.

Ängste – häufige Ursache ist Dauerstress

Viele Menschen erleben Ängste, die plötzlich und scheinbar grundlos auftreten. In meiner Praxis begegnen mir solche Fälle häufig, und oft liegt die Ursache in anhaltendem Dauerstress. Stress beeinflusst den Körper und die Psyche auf vielfältige Weise und kann Ängste auslösen oder verstärken. Verstehen wir, wie dieser Zusammenhang entsteht, können wir gezielt gegensteuern.

Dauerstress aktiviert das Stresssystem im Körper, vor allem die Ausschüttung von Hormonen wie Cortisol und Adrenalin. Diese Hormone versetzen den Körper in Alarmbereitschaft, um in gefährlichen Situationen schnell reagieren zu können. Bleiben sie jedoch dauerhaft erhöht, gerät das System aus dem Gleichgewicht. Das Nervensystem bleibt in einem Zustand ständiger Anspannung, was die Reizverarbeitung im Gehirn verändert. Die Folge: Das Gehirn interpretiert harmlose Situationen als bedrohlich, und Ängste entstehen.

Stress wirkt sich auch negativ auf die Regulation des autonomen Nervensystems aus. Der Sympathikus bleibt aktiv und sorgt für eine erhöhte Herzfrequenz, Schwitzen oder Muskelanspannung – typische körperliche Symptome von Angst. Gleichzeitig schaltet der Parasympathikus, der für Entspannung zuständig ist, nicht mehr richtig ein. Dieser dauerhafte Zustand der Alarmbereitschaft erschöpft den Körper und verstärkt das Angstgefühl.

Psychisch führt Dauerstress zu Überforderung, Erschöpfung und einem Gefühl der Kontrolllosigkeit. Diese Faktoren begünstigen Angststörungen, denn das Gehirn sucht ständig nach möglichen Gefahren. Negative Gedanken und Sorgen verstärken sich, und Betroffene geraten in einen Teufelskreis aus Stress und Angst.

Viele Menschen versuchen, die Ängste zu ignorieren oder allein zu bewältigen. Das führt jedoch selten zur Lösung, sondern verschlimmert die Symptome oft. Professionelle Unterstützung hilft, den Stress zu reduzieren, das Nervensystem zu beruhigen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

In meiner Praxis biete ich Ihnen individuelle Begleitung bei der Bewältigung von Stress und Ängsten an. Ich arbeite mit bewährten Methoden, die sowohl körperliche als auch psychische Aspekte berücksichtigen. Gemeinsam analysieren wir Ihre persönliche Situation und erarbeiten Wege, um Ängste nachhaltig zu reduzieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Ob persönlich vor Ort oder online – ich begleite Sie auf Ihrem Weg zu mehr innerer Ruhe und Sicherheit. Mit gezielten Techniken unterstützen wir Ihr Nervensystem dabei, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und Ängste abzubauen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dauerstress stellt eine häufige Ursache für Ängste dar, da er das Nervensystem dauerhaft aktiviert und das Gehirn in Alarmbereitschaft versetzt. Die daraus entstehenden körperlichen und psychischen Symptome beeinträchtigen das Wohlbefinden erheblich. Eine frühzeitige professionelle Unterstützung hilft, diesen Kreislauf zu durchbrechen und wieder mehr Lebensfreude zu gewinnen.

Ich stehe Ihnen zeitnah zur Seite, um Sie auf diesem Weg zu begleiten und Ihre Ängste wirksam zu reduzieren. Kontaktieren Sie mich gerne für einen persönlichen oder Online-Termin.

Weitere Informationen zum Thema Ängste finden Sie hier oder Informationen zur Stressbewältigung finden Sie hier.

Burnout-Mythen entlarvt: Was stimmt wirklich?

Burnout ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer häufiger fällt – doch viele Mythen und Missverständnisse ranken sich darum. Diese Fehlinformationen erschweren es Betroffenen oft, die richtige Hilfe zu finden. In diesem Beitrag entlarve ich die gängigsten Burnout-Mythen und zeige, was wirklich stimmt.

Ein verbreiteter Mythos lautet, Burnout treffe nur Menschen in besonders stressigen Berufen. Tatsächlich kann Burnout jeden treffen – unabhängig von Beruf oder Lebenssituation. Auch Menschen, die vermeintlich „wenig Stress“ haben, können ausgebrannt sein, wenn sie dauerhaft ihre eigenen Bedürfnisse ignorieren oder unter innerem Druck stehen.

Viele glauben, Burnout sei einfach nur extreme Müdigkeit. Doch Burnout umfasst weit mehr: Es zeigt sich durch emotionale Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit und oft auch durch körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen. Diese Symptome gehen über normale Erschöpfung hinaus und beeinträchtigen das gesamte Leben.

Ein weiterer Irrtum ist, dass Burnout einfach durch Urlaub oder Entspannungspausen verschwindet. Kurzfristige Erholung hilft zwar, doch Burnout ist ein komplexer Zustand, der oft tiefere Ursachen hat, wie chronischen Stress, ungelöste Konflikte oder fehlende Selbstfürsorge. Nur wer diese Ursachen angeht, kann langfristig genesen.

Manche meinen, Burnout sei ein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Belastbarkeit. Das ist falsch. Burnout entsteht durch anhaltende Überforderung und das Fehlen von Ausgleich. Es zeigt, dass das System Mensch an seine Grenzen gelangt ist – und das kann jeden treffen, unabhängig von Stärke oder Willenskraft.

Schließlich hält sich der Mythos, dass Burnout eine Modeerscheinung sei oder „nur in den Köpfen“ der Betroffenen existiere. Burnout ist eine ernsthafte psychische Belastung, die medizinische und therapeutische Aufmerksamkeit verdient. Die Symptome sind real und beeinträchtigen die Lebensqualität massiv.

Wenn Sie sich in diesen Beschreibungen wiederfinden oder das Gefühl haben, ausgebrannt zu sein, zögern Sie nicht, sich professionelle Unterstützung zu suchen. Burnout lässt sich gut behandeln, wenn man frühzeitig handelt. In meiner Praxis biete ich individuelle Begleitung bei Stressbewältigung und Burnout an – sowohl persönlich als auch online. Gemeinsam finden wir Wege, Ihre Ressourcen zu stärken und wieder mehr Lebensfreude zu gewinnen.

Suchen Sie sich Hilfe, bevor der Burnout Ihr Leben bestimmt. Sie sind nicht allein – ich begleite Sie auf Ihrem Weg zurück zu mehr Balance und Wohlbefinden.

Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Burnout suchen finden Sie diese hier.

Parken ab 29.06.2026

Liebe Patient:innen,

wie jedes Jahr wird der Großparkplatz „Am Hagen“ für das Gäubodenvolksfest gesperrt. Da viele von Ihnen diese Parkmöglichkeit beim Besuch meiner Praxis nutzen, möchte ich Ihnen hier gern die Alternativen aufzeigen. Die Sperrung gilt ab 29.06.2026, voraussichtlich bis ca. Ende August 2026.

Als kostenlose Alternative vorgesehen ist der Parkplatz an der Westtangente. Erreichbar wie auf dem Bild oben beschrieben. Der Pendelbus zum Theresienplatz fährt von dort in etwa im 20-Minuten-Takt und ist ebenso kostenfrei. Ausgesetzt ist dieser lediglich zu Zeiten des Volksfestes (07.08.-17.08.2026). Die Haltestelle am Theresienplatz befindet sich ca. 50 m vor meiner Praxis.

Als weitere Parkmöglichkeit bietet sich das Theresiencenter an. Von dort erreichen Sie meine Praxis in wenigen Gehminuten. Dieses ist kostenpflichtig.

Meine Praxis befindet sich in der Fußgängerzone, sodass Sie nicht vor der Tür parken können, im Umfeld vor der Fußgängerzone finden sich aber einige wenige Parkplätze, die Sie ebenso nutzen können.

Weitere Informationen über die Erreichbarkeit meiner Praxis finden Sie hier.

Hitzestress – wie die Hitze Körper und Psyche belastet

Hitze belastet Körper und Psyche gleichermaßen. Wenn die Temperaturen steigen, spüren viele Menschen nicht nur körperliche Unruhe, sondern auch eine verstärkte innere Anspannung. Die momentane Hitzewelle wirkt wie ein zusätzlicher Stressfaktor, der unsere Belastbarkeit auf die Probe stellt. Gerade Menschen, die anfällig für Burnout oder chronischen Stress sind, erleben die Hitze als eine weitere Herausforderung.

Hohe Temperaturen beeinflussen unser Nervensystem direkt. Sie stören den Schlaf, machen uns gereizt und mindern die Konzentrationsfähigkeit. Unser Körper muss mehr Energie aufwenden, um die Temperatur zu regulieren, was die Stressreserven schneller erschöpft. Diese körperliche Belastung übersetzt sich oft in psychische Unruhe und innere Anspannung. Wer bereits unter Stress steht, fühlt sich durch die Hitze oft noch ausgelaugter und überfordert.

Um dem Hitzestress entgegenzuwirken, helfen bewusste Atemtechniken. Tiefes, ruhiges Atmen aktiviert das parasympathische Nervensystem, das für Entspannung sorgt. Eine einfache Übung besteht darin, langsam durch die Nase einzuatmen, den Atem kurz zu halten und dann langsam durch den Mund auszuatmen. Diese Atemtechnik kühlt nicht nur den Körper, sondern beruhigt auch den Geist.

Entspannungsübungen eignen sich besonders gut, um in der Hitze innere Ruhe zu finden. Progressive Muskelentspannung oder kurze Meditationen lassen sich leicht anpassen und auch in warmen Räumen durchführen. Wichtig ist, sich regelmäßig kleine Pausen zu gönnen und bewusst auf den eigenen Körper zu hören.

Selbstfürsorge gewinnt bei hohen Temperaturen an Bedeutung. Trinken Sie ausreichend Wasser, um den Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren. Suchen Sie kühle Rückzugsorte auf, sei es ein schattiges Plätzchen im Garten oder klimatisierte Räume. Passen Sie Ihre Tagesplanung an: Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten in den heißesten Stunden und legen Sie diese lieber auf den frühen Morgen oder späten Abend.

In meiner Praxis unterstütze ich Sie auch während der heißen Tage mit gezielten Atemübungen und Entspannungstechniken, die Sie einfach zuhause oder unterwegs anwenden können. Online-Sitzungen bieten eine flexible Möglichkeit, trotz Hitze in Kontakt zu bleiben und Ihre Stressbewältigung zu stärken.

Die Hitze stellt eine zusätzliche Belastung dar, die wir ernst nehmen sollten. Mit bewussten Strategien und kleinen Veränderungen im Alltag lassen sich die Auswirkungen deutlich mildern. So bleiben Sie auch in der Sommerhitze ausgeglichen und stärken Ihre Widerstandskraft gegen Stress.

Weitere Informationen zum Thema Stressbewältigung finden Sie hier.

15jähriges Praxisjubiläum

Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe vor kurzem mein 15jähriges Praxisjubiläum gefeiert. Die Zeit vergeht wie im Flug, was wohl auch dem geschuldet ist: wenn du liebst was du machst, kommt der Erfolg von ganz allein und du wirst in deinem Leben keinen einzigen Tag arbeiten.

Das Jubiläum hat mich natürlich zu einem kleinen Rückblick veranlasst, den ich hier gerne teilen möchte.

15 Jahre Praxis für Psychotherapie (HPG) & Coaching Helga Vogl – ich erinnere mich noch sehr genau wie ich mich damals (vor etwa 17 Jahren) für die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie entschieden habe und dann etwas mehr als zwei Jahre später meine Zulassung in Händen hielt. Zu diesem Zeitpunkt stand für mich bereits fest, dass ich in eigener Praxis arbeiten werde und so eröffnete ich kurz darauf meine „Praxis für Psychotherapie & Coaching Helga Vogl“ in meiner damaligen Heimat Unterfranken. Fünf Jahre später zog es mich in meine alte Heimat nach Niederbayern zurück. Neue Räumlichkeiten waren schnell gefunden und so eröffnete ich 2016 meinen neuen Praxisstandort in Geiersthal im Herzen des Bayrischen Waldes. 2020 kam dann die Praxis in der Gäubodenstadt Straubing hinzu. Diese habe ich mittlerweile zu meinem Hauptsitz ausgebaut.

Der Praxisteil meiner Ausbildung damals umfasste Kommunikationswissenschaft, die Gesprächspsychotherapie, sowie Grundlagen der systemischen Therapie als auch der lösungsorientierten Kurzzeittherapie. Mittlerweile haben sich etliche Vertiefungen sowie weitere Therapieverfahren wie z.B. Hypnosetherapie angeschlossen. So habe ich mir zwischenzeitlich einen vollen Werkzeugkoffer zusammengestellt, mit dem ich immer individuell und passgenau therapieren kann, was meine Patient:innen sehr zu schätzen wissen. 

Im Laufe der Jahre kristallisierte sich für mich immer mehr der (Dauer-)Stress als Ursache vieler (nicht nur psychischer) Erkrankungen heraus, sodass ich mich gezielt in diesem Bereich weiterbildete und zusätzliche Qualifikationen u. a. als Burnout-Beraterin, Entspannungstherapeutin und Atemkursleiterin erwarb. Zwischenzeitlich ergab sich für mich zusätzlich die Möglichkeit der Mitarbeit in der psychosozialen Abteilung einer Eltern-Kind-Klinik (2017-2021), in der ich als Expertin für die Themen Stress und Stressbewältigung den Patient:innen Hilfestellung leisten konnte. Hierdurch konnte ich nochmals enorm viel praktische Erfahrung v. a. mit den unterschiedlichen Auswirkungen von Stress und deren Behandlung sammeln. 

Patient:innen kommen mit ganz unterschiedlichen (körperlichen und psychischen) Symptomen zu mir. Nicht immer ist Stress oder das Bedürfnis nach Stressbewältigung der Grund, warum ich aufgesucht werde. Es sind weiterhin Ängste und Panikattacken, oder auch Depressionen sowie psychosomatische Störungen. Wenn ich dann mit der Behandlung und Ursachenforschung beginne, stellt sich allerdings sehr oft der (Dauer-)Stress als zugrundeliegende Ursache heraus. So habe ich im Laufe der Zeit eine spezifische Methode entwickelt um in kurzer Zeit wesentliche Verbesserungen für die Patient:innen zu erzielen. Mein Weg beginnt mit der Regulierung des Nervensystems, d. h. ich gebe Ihnen u. a. Methoden an die Hand wie Sie zuerst einmal ihre Symptome in den Griff bekommen, den Stress besser bewältigen können und vor allem wieder einmal in tatsächliche Entspannung kommen können. Als nächsten Schritt sehen wir uns Ihre Energiebilanz an, damit Sie sich vergegenwärtigen, wo Ihre Energie herkommt und auch wohin sie verschwindet. Selbstverständlich bearbeiten wir diese auch wo nötig. Und zuletzt geht es um die Ursachen. Woher kommen diese (selbstzerstörerischen) Muster und Prägungen und wie können wir diese verändern, sodass Sie künftig nicht mehr in diese Selbstüberforderung kommen und mehr Resilienz entwickeln. Dieser grobe „Fahrplan“ hat sich als äußerst effizient erwiesen und meine Patient:innen können damit in aller Regel schnell wesentliche Verbesserungen ihrer Lebensumstände erzielen. Selbstverständlich ist nicht jeder Mensch gleich und jeder einzelne Patient:in bringt seine individuelle Problemstellung mit. Innerhalb meines Fahrplans gibt es daher genügend Spielraum, um ganz individuell auf den einzelnen Menschen einzugehen und das Konzept passgenau umzusetzen.

Zu Zeiten der Pandemie war der persönliche Kontakt in der Praxis sehr eingeschränkt, sodass sich glücklicherweise endlich die Pforten für die Online-Therapie auch in Deutschland geöffnet haben. Dies ist nach der Pandemie weiterhin erlaubt und hat sich als genauso wirksam wie die persönliche Therapie vor Ort erwiesen. Selbstverständlich gebe ich deshalb meinen Patient:innen die Möglichkeit online mit mir zu arbeiten. Dadurch ist nun auch Menschen, die weiter entfernt leben oder aus anderen Gründen nicht persönlich in die Praxis kommen wollen oder können, der Weg zur Therapie bei mir geebnet. Gerade bei meinem Schwerpunktthema Stress und Stressbewältigung eignet sich die Online-Therapie ganz hervorragend und hat sich mittlerweile etabliert.

So habe ich im Laufe der letzten 15 Jahre viele hunderte Patient:innen behandelt und konnte damit zu wesentlichen Verbesserungen der Lebensumstände vieler Menschen beitragen. Die Tätigkeit als Therapeutin empfinde ich als sehr bereichernd und als Privileg. Von daher freue ich mich auf viele weitere Jahre, in denen ich vielleicht auch Ihnen helfen darf. 

Umgang mit negativen Gedanken und innerer Kritik

Negative Gedanken und innere Kritik begleiten viele Menschen täglich. Sie können unser Wohlbefinden stark beeinträchtigen und zu Stress, Angst oder sogar Burnout führen. Doch wie gehen wir am besten mit diesen hinderlichen Gedanken um?

Hier stelle ich Ihnen ein paar wirksame Strategien vor, mit denen Sie selbst aktiv gegen diese belastenden Gedanken vorgehen können.

Der erste Schritt besteht darin, sich der negativen Gedanken bewusst zu werden. Beobachten Sie Ihre inneren Dialoge genau und erkennen Sie, wann Sie sich selbst kritisieren oder abwerten. Statt diese Gedanken einfach hinzunehmen, fragen Sie sich: „Stimmt das wirklich? Gibt es Beweise dafür?“ Diese innere Hinterfragung hilft, automatische, oft übertriebene Gedankenmuster zu durchbrechen.

Sobald Sie negative Gedanken erkennen, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf positive oder neutrale Aspekte. Erinnern Sie sich an Situationen, in denen Sie erfolgreich waren oder etwas gut gemeistert haben. Schreiben Sie diese Erfolge auf, um sie greifbar zu machen. Das stärkt Ihr Selbstvertrauen und schwächt die innere Kritik.

Ein weiterer hilfreicher Weg ist das Üben von Achtsamkeit. Nehmen Sie sich täglich ein paar Minuten Zeit, um Ihre Gedanken und Gefühle ohne Bewertung zu beobachten. So schaffen Sie Distanz zu belastenden Gedanken und verhindern, dass sie Sie überwältigen.

Regelmäßige Entspannungsübungen, wie bewusstes Atmen oder kurze Pausen, helfen, Stress abzubauen und den Geist zu beruhigen. Wenn Sie ruhiger sind, fällt es leichter, negative Gedanken loszulassen.

Schreiben Sie Ihre negativen Gedanken auf und formulieren Sie sie anschließend in eine positive, unterstützende Aussage um. Dieses sogenannte Reframing verändert die Perspektive und fördert eine freundlichere innere Haltung.

Zusammenfassend können Sie durch bewusstes Wahrnehmen, Hinterfragen und Umlenken Ihrer Gedanken aktiv gegen innere Kritik vorgehen. Diese Selbsthilfestrategien stärken Ihre Resilienz und fördern ein positives Selbstbild. Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen, biete ich in meiner Praxis zeitnah persönliche und Online-Termine an, um Sie auf Ihrem Weg zu mehr innerer Ruhe zu begleiten. Professionelle Hilfe kann entscheidend sein, um dauerhaft aus belastenden Gedankenschleifen auszubrechen.

Weitere Informationen zum Thema Stressbewältigung finden Sie hier.

Die Bedeutung von Pausen und Erholung im hektischen Alltag

Im hektischen Alltag vergessen viele Menschen, wie wichtig Pausen und Erholung für Körper und Geist sind. Dabei sind sie essenziell, um dauerhaft leistungsfähig, gesund und ausgeglichen zu bleiben. Pausen helfen, Stress abzubauen, die Konzentration zu verbessern und neue Energie zu tanken. Wer regelmäßig bewusst Pausen einlegt, steigert seine Produktivität und fördert sein Wohlbefinden nachhaltig.

Unser Gehirn arbeitet nicht ununterbrochen auf höchstem Niveau. Nach etwa 90 Minuten intensiver Konzentration nimmt die Leistungsfähigkeit deutlich ab. Deshalb empfiehlt es sich, alle 60 bis 90 Minuten eine kurze Pause einzulegen. Schon wenige Minuten reichen aus, um den Kopf zu klären und neue Impulse zu erhalten. In dieser Zeit können Sie aufstehen, sich strecken oder bewusst tief durchatmen. Solche kleinen Unterbrechungen helfen, Verspannungen vorzubeugen und die Aufmerksamkeit wieder zu fokussieren.

Neben kurzen Pausen sind auch längere Erholungsphasen wichtig. Gönnen Sie sich täglich Zeit für Aktivitäten, die Ihnen guttun – sei es ein Spaziergang in der Natur, eine Meditation oder eine Entspannungsübung. Diese bewussten Auszeiten fördern die Regeneration des Nervensystems und reduzieren die Ausschüttung von Stresshormonen. So stärken Sie Ihre innere Balance und bauen mentale Widerstandskraft auf.

Viele Menschen unterschätzen die Wirkung von Schlaf als Erholungsquelle. Ausreichender und qualitativ guter Schlaf unterstützt die Verarbeitung von Erlebnissen und festigt Erinnerungen. Er trägt dazu bei, dass Sie am nächsten Tag frisch und konzentriert starten können. Sorgen Sie für eine angenehme Schlafumgebung und eine regelmäßige Schlafroutine.

Im Alltag lauern viele Ablenkungen, die es erschweren, wirklich abzuschalten. Digitale Medien, ständiger Informationsfluss und Termindruck führen oft dazu, dass Pausen nicht richtig genutzt werden. Versuchen Sie, bewusste Pausen ohne Smartphone oder Bildschirm einzulegen. Nutzen Sie diese Zeit, um sich auf Ihren Atem zu konzentrieren oder einfach die Umgebung wahrzunehmen. So schaffen Sie einen echten Abstand zum Stress.

Wenn Sie feststellen, dass Sie trotz Pausen und Erholung häufig überfordert oder ausgebrannt sind, sollten Sie sich professionelle Unterstützung holen. In meiner Praxis biete ich Ihnen individuelle Begleitung an, sowohl persönlich als auch online. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Ihre Stressbelastung zu reduzieren und Ihre Ressourcen zu stärken. Erholung ist kein Luxus, sondern eine wichtige Grundlage für Ihre Gesundheit und Lebensqualität. Nutzen Sie diese Chance, um nachhaltig für sich zu sorgen.

Weitere Informationen zum Thema Stressbewältigung finden Sie hier.

Selbstfürsorge im Alltag: Kleine Rituale gegen Überforderung

Im hektischen Alltag geraten wir schnell in einen Strudel aus Stress und Überforderung. Um dem entgegenzuwirken, helfen kleine, bewusste Rituale, die Sie einfach in Ihren Tagesablauf integrieren können. Diese fördern nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern stärken auch Ihre Resilienz gegenüber Belastungen.

Beginnen Sie den Tag mit einer kurzen Achtsamkeitsübung. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, um bewusst zu atmen und Ihre Gedanken zu ordnen. Diese kleine Pause schafft Klarheit und hilft Ihnen, gelassener in den Tag zu starten. Auch das bewusste Trinken eines Glases Wasser oder einer Tasse Tee kann zu einem wertvollen Moment der Selbstfürsorge werden.

Bewegen Sie sich regelmäßig. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder einfache Dehnübungen lösen Verspannungen und fördern die Durchblutung. Bewegung wirkt sich positiv auf Ihre Stimmung aus und reduziert Stresshormone. Versuchen Sie, kleine Bewegungseinheiten in Ihren Alltag einzubauen, etwa indem Sie die Treppe statt den Aufzug nehmen.

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Gesunde, ausgewogene Mahlzeiten geben Ihnen Energie und unterstützen Ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Planen Sie bewusste Pausen zum Essen ein, ohne Ablenkung durch Smartphone oder Fernsehen. So genießen Sie Ihre Mahlzeiten achtsamer und nehmen die Signale Ihres Körpers besser wahr.

Schaffen Sie abends eine entspannende Routine. Ein warmes Bad, das Lesen eines Buches oder eine kurze Meditation helfen Ihnen, den Tag bewusst abzuschließen und zur Ruhe zu kommen. Vermeiden Sie Bildschirme mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen, um Ihren Schlaf zu verbessern.

Sagen Sie bewusst „Nein“, wenn Ihnen etwas zu viel wird. Grenzen zu setzen schützt Ihre Energie und verhindert Überforderung. Erlauben Sie sich, auch mal Zeit nur für sich selbst zu nehmen, ohne Schuldgefühle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass kleine Rituale wie Achtsamkeitsübungen, Bewegung, bewusste Ernährung, entspannende Abendroutinen und das Setzen von Grenzen Ihnen helfen, Überforderung im Alltag entgegenzuwirken. Sie stärken Ihr Wohlbefinden und fördern Ihre Selbstfürsorge nachhaltig.

Sollten Sie trotz dieser Maßnahmen das Gefühl haben, den Stress nicht allein bewältigen zu können, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich Ihnen zeitnah persönliche und Online-Termine an, um Sie individuell zu unterstützen und gemeinsam Wege aus der Überforderung zu finden. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt – gönnen Sie sich diese Unterstützung.

Mehr Informationen zur Stressbewältigung finden Sie hier.