Techniken zur Bewältigung von arbeitsbedingtem Stress

Arbeitsbedingter Stress ist in unserer modernen Gesellschaft ein weit verbreitetes Phänomen. Hohe Arbeitsbelastung, straffe Deadlines, Konflikte am Arbeitsplatz oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, können zu erheblichem Stress führen. Doch es gibt effektive Techniken, um diesen Stress zu bewältigen und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zu finden.

Eine der effektivsten Techniken zur Bewältigung von arbeitsbedingtem Stress ist die Achtsamkeitspraxis. Achtsamkeit bedeutet, sich voll und ganz auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und die Gedanken und Gefühle, die auftauchen, ohne Urteil zu beobachten. Durch regelmäßige Achtsamkeitsübungen können wir lernen, stressige Situationen mit mehr Gelassenheit und Klarheit zu bewältigen.

Eine weitere wichtige Technik ist das Zeitmanagement. Eine gute Planung und Organisation der Arbeitszeit kann dazu beitragen, Überlastung zu vermeiden und mehr Kontrolle über die Arbeit zu erlangen. Hilfreich kann dabei das Setzen von Prioritäten sein: Was ist wirklich wichtig und dringend? Was kann warten? Und was kann vielleicht sogar delegiert werden?

Auch Entspannungstechniken können bei der Bewältigung von arbeitsbedingtem Stress sehr hilfreich sein. Techniken wie progressive Muskelentspannung, tiefe Atemübungen oder Yoga können dazu beitragen, den Körper zu entspannen und den Geist zu beruhigen.

Schließlich ist es wichtig, für ausreichend Ausgleich und Erholung zu sorgen. Regelmäßige Pausen während der Arbeit, ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung sind essenziell, um Stress abzubauen und die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass arbeitsbedingter Stress ein ernstes Problem darstellen kann, aber es gibt effektive Techniken, um diesen Stress zu bewältigen. Durch Achtsamkeit, gutes Zeitmanagement, Entspannungstechniken und ausreichend Erholung können wir lernen, besser mit arbeitsbedingtem Stress umzugehen und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zu finden.

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Die Rolle der Selbstfürsorge bei der Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit

Selbstfürsorge ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Doch was genau bedeutet Selbstfürsorge und wie trägt sie zur Aufrechterhaltung unserer psychischen Gesundheit bei?

Selbstfürsorge bedeutet, bewusst Maßnahmen zu ergreifen, um unsere eigene Gesundheit und unser Wohlbefinden zu pflegen. Dies kann viele verschiedene Formen annehmen, von körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung bis hin zu Achtsamkeitsübungen und ausreichendem Schlaf. Doch unabhängig von der spezifischen Form, die sie annimmt, spielt Selbstfürsorge eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung unserer psychischen Gesundheit.

Erstens kann Selbstfürsorge dabei mitwirken, Stress abzubauen. Viele Formen der Selbstfürsorge, wie Meditation, Yoga oder einfach nur ein entspannendes Bad, können bewirken, unseren Geist zu beruhigen und uns zu entspannen. Dies wiederum kann dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von Stress auf unsere psychische Gesundheit zu mindern.

Zweitens können wir durch Selbstfürsorge unsere Resilienz stärken. Indem wir uns regelmäßig um uns selbst kümmern und unsere eigenen Bedürfnisse ernst nehmen, können wir unsere Fähigkeit stärken, mit Herausforderungen und Schwierigkeiten umzugehen. Dies hilft uns dabei, auch in schwierigen Zeiten psychisch gesund zu bleiben.

Drittens kann Selbstfürsorge dazu beitragen, unser Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung zu stärken. Indem wir uns selbst die Fürsorge und Aufmerksamkeit schenken, die wir verdienen, können wir unser Gefühl der Selbstwertschätzung stärken. Dies wiederum kann psychische Probleme wie Depressionen und Angststörungen verhindern oder mindern.

Schließlich können wir mit Hilfe der Selbstfürsorge unsere Beziehungen verbessern. Indem wir lernen, uns selbst zu achten und für uns selbst zu sorgen, können wir auch besser für andere sorgen und gesündere, erfüllende Beziehungen führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Selbstfürsorge eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung unserer psychischen Gesundheit spielt. Sie kann dazu beitragen, Stress abzubauen, unsere Resilienz zu stärken, unser Selbstwertgefühl zu verbessern und unsere Beziehungen zu stärken. Es ist eine Investition in uns selbst, die sich auf vielfältige Weise auszahlt.

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Häufig gestellte Fragen

Im Vorfeld der Therapie ergeben sich immer Fragen. Deshalb habe ich hier einmal ein paar Fragen zusammengestellt, die mir sehr häufig gestellt werden.

1. Brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt?

Nein. Da ich Heilpraktikerin für Psychotherapie bin, wird meine Leistung nicht mit der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet – und deshalb ist auch keine Überweisung nötig.

2. Wie lange muss ich auf einen Termin warten?

Wenn Sie zeitlich flexibel sind, ist eine Terminvergabe innerhalb der nächsten 2 Wochen in der Regel möglich. Sehr praktisch für viele ist die online-Buchungsmöglichkeit. Unter https://helgavogl.de/termine/ ganz einfach den gewünschten Termin buchen. Ansonsten natürlich auch gerne anrufen oder eine E-Mail schreiben.

3. Was ist das Kennenlerngespräch?

Das Kennenlerngespräch dient dazu uns kennenzulernen, zu schauen ob die „Chemie zwischen uns stimmt“. Ich kläre hier auch Ihr Anliegen an mich und ob und wie ich Ihnen helfen kann. Zudem klären wir auch die weiteren Formalitäten, also wie viele Sitzungen werden in etwa nötig sein, in welchem Abstand finden die Sitzungen statt, etc. Dieses Gespräch ist für Sie völlig kostenfrei und unverbindlich, d. h. danach können Sie entscheiden ob wir zusammenarbeiten.

4. Wie viele Sitzungen sind nötig?

Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Dazu muss ich erst Ihr Anliegen kennen und dann kann ich eine ungefähre Einschätzung vornehmen. Da ich lösungsorientiert und vorrangig im Bereich der Kurzzeittherapie arbeite kann ich aus Erfahrung sagen, dass sich oft schon in wenigen Sitzungen viel bewegt, aber wie gesagt, eine pauschale Antwort gibt es da nicht.

5. Bekomme ich alle Termine auf einmal im Voraus?

Nein, ich entscheide das immer sitzungsabhängig. Das bedeutet wir machen den Termin für die 1. Sitzung und entscheiden dann gemeinsam wann der nächste Termin stattfinden wird.

6. Muss ich etwas mitbringen oder vorbereiten?

Nein. Das einzige was auf Sie zukommt: ich gebe Ihnen nach dem Kennenlerngespräch einen Anamnesebogen zum Ausfüllen mit, den Sie mir bitte vor der 1. Sitzung zuschicken. So kann ich nochmal gezielter auf Sie und Ihr Anliegen eingehen.

Weitere Fragen? Melden Sie sich gerne bei mir.

Die Rolle der Achtsamkeit bei der Stressbewältigung

In unserer heutigen schnelllebigen Welt ist Stress ein allgegenwärtiger Begleiter. Ob im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit – Stresssituationen begegnen uns täglich. Doch wie gehen wir mit diesem Stress um? Eine Methode, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Achtsamkeit. Doch was genau ist Achtsamkeit und wie kann sie uns helfen, besser mit Stress umzugehen?

Achtsamkeit ist eine Form der Meditation, die ihren Ursprung in der buddhistischen Tradition hat. Sie beinhaltet, dass wir uns voll und ganz auf den gegenwärtigen Moment konzentrieren, ohne zu urteilen oder zu bewerten. Durch Achtsamkeit lernen wir, unsere Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne uns von ihnen mitreißen zu lassen. Dies kann uns dabei helfen, Stress abzubauen und ein ausgeglicheneres und zufriedeneres Leben zu führen.

Aber wie genau kann Achtsamkeit bei der Stressbewältigung helfen? Erstens kann Achtsamkeit uns dabei helfen, uns unserer Stressoren bewusst zu werden. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, was genau uns Stress bereitet. Durch Achtsamkeit können wir lernen, diese Stressoren zu erkennen und besser damit umzugehen.

Zweitens kann Achtsamkeit uns dabei helfen, unsere Reaktionen auf Stress zu verändern. Oft reagieren wir auf Stress mit Ärger, Frustration oder Angst. Durch Achtsamkeit können wir lernen, diese Reaktionen zu beobachten, ohne uns von ihnen mitreißen zu lassen. Dies kann uns dabei helfen, gelassener und ruhiger auf Stress zu reagieren.

Drittens kann Achtsamkeit dazu beitragen, unser allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis dazu beitragen kann, Symptome von Stress, Angst und Depression zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Achtsamkeit ein kraftvolles Werkzeug zur Stressbewältigung sein kann. Durch regelmäßige Praxis können wir lernen, uns unserer Stressoren bewusst zu werden, unsere Reaktionen auf Stress zu verändern und unser allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. Es ist ein Weg, der Geduld und Übung erfordert, aber die Vorteile können enorm sein. In einer Welt, die oft überwältigend und stressig sein kann, bietet Achtsamkeit einen Weg zur Ruhe und Gelassenheit.

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Burnout-Prävention: Strategien zur Vermeidung von Überarbeitung und Stress

In der heutigen schnelllebigen und leistungsorientierten Gesellschaft ist Burnout ein immer häufiger auftretendes Phänomen. Es ist ein Zustand der völligen Erschöpfung, der sowohl körperliche als auch emotionale Auswirkungen hat und oft das Ergebnis von chronischem Stress und Überarbeitung ist. Doch Burnout ist nicht unvermeidlich. Es gibt effektive Strategien zur Prävention, die helfen können, das Risiko zu minimieren und ein gesundes Gleichgewicht im Leben zu bewahren.

Eine der wichtigsten Strategien zur Burnout-Prävention ist das Stressmanagement. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, was Stress auslöst und wie man damit umgeht. Stressabbau kann durch verschiedene Techniken erreicht werden, wie zum Beispiel Entspannungsübungen, Meditation oder Achtsamkeitstraining. Diese Methoden können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen, die Konzentration zu verbessern und einen gesünderen Umgang mit Stress zu fördern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Burnout-Prävention ist die Pflege der Work-Life-Balance. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr verschwimmen, ist es wichtig, bewusst Zeiten der Erholung und Entspannung einzuplanen. Dies kann beinhalten, regelmäßige Pausen während des Arbeitstages einzulegen, genügend Zeit für Hobbys und Freizeitaktivitäten zu haben und sicherzustellen, dass genügend Zeit für Schlaf und Erholung vorhanden ist.

Die Pflege der körperlichen Gesundheit ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Burnout-Prävention. Regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf können dazu beitragen, den Körper und den Geist gesund zu halten und die Widerstandsfähigkeit gegen Stress zu erhöhen.

Schließlich ist es wichtig, Unterstützung zu suchen, wenn man das Gefühl hat, dass der Stress überwältigend wird. Dies kann die Suche nach professioneller Hilfe durch einen Therapeuten oder Berater beinhalten, aber auch die Unterstützung durch Freunde, Familie oder Kollegen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Burnout eine ernsthafte und weit verbreitete Erkrankung ist, die jedoch vermeidbar ist. Durch effektives Stressmanagement, die Pflege der Work-Life-Balance, die Pflege der körperlichen Gesundheit und die Suche nach Unterstützung können wir das Risiko von Burnout minimieren und ein gesundes und ausgeglichenes Leben führen.

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Burnout und Schlaf: Die Auswirkungen von Schlafmangel auf das Burnout-Risiko

Schlaf ist eine unserer wichtigsten Ressourcen, wenn es um die Erhaltung unserer geistigen und körperlichen Gesundheit geht. Doch in unserer hektischen und oft stressigen Welt wird Schlaf häufig vernachlässigt bzw. der Dauerstress kann Ursache für Schlafstörungen sein. Dies wiederum kann schwerwiegende Folgen haben, insbesondere wenn es um das Risiko eines Burnouts geht.

Burnout ist ein Zustand der chronischen Erschöpfung, der durch anhaltenden Stress und Überarbeitung verursacht wird. Es ist ein ernstzunehmendes Problem, das sowohl unsere geistige als auch körperliche Gesundheit beeinträchtigen kann. Und Schlaf spielt eine entscheidende Rolle dabei.

Wenn wir nicht genug Schlaf bekommen, hat das direkte Auswirkungen auf unser Stressniveau. Schlafmangel kann dazu führen, dass unser Körper mehr Stresshormone produziert, was zu erhöhter Anspannung und Unruhe führen kann. Dies wiederum kann zu einem gestörten Schlaf führen. Ein Teufelskreis. Zudem kann Schlafmangel unsere Fähigkeit beeinträchtigen, mit Stress umzugehen. Wir werden anfälliger für negative Emotionen und haben weniger Energie, um den Herausforderungen des Alltags zu begegnen.

Darüber hinaus kann Schlafmangel auch unsere kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Wir haben Schwierigkeiten, uns zu konzentrieren, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. Dies kann dazu führen, dass wir uns überfordert und überwältigt fühlen, was das Risiko eines Burnouts weiter erhöht.

Schließlich kann Schlafmangel auch unsere körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Chronischer Schlafmangel kann zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und ein geschwächtes Immunsystem. Dies kann dazu führen, dass wir uns ständig müde und erschöpft fühlen, was ein weiterer Risikofaktor für Burnout ist.

Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass wir auf unseren Schlaf achten und alles tun, um eine gute Schlafhygiene zu gewährleisten. Dazu gehört, dass wir regelmäßige Schlafzeiten einhalten, eine ruhige und entspannende Schlafumgebung schaffen und vor dem Schlafengehen auf Fernsehen, Smartphone und andere Ablenkungen verzichten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schlaf eine entscheidende Rolle bei der Prävention von Burnout spielt. Indem wir auf unseren Schlaf achten und eine gute Schlafhygiene pflegen, können wir unser Burnout-Risiko senken und ein gesünderes und ausgeglicheneres Leben führen.

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Umgang mit Burnout: Prävention und Erholung

Burnout ist ein Zustand der chronischen Erschöpfung, der durch anhaltenden Stress und Überarbeitung verursacht wird. Es ist eine ernsthafte Erkrankung, die sowohl Ihre geistige als auch körperliche Gesundheit beeinträchtigen kann. Doch wie können wir Burnout vorbeugen und uns von ihm erholen?

Die Prävention von Burnout beginnt mit dem Verständnis der Ursachen. Oftmals ist Burnout das Ergebnis von zu hohem Arbeitsdruck, mangelnder Anerkennung, fehlender Kontrolle über die eigene Arbeit und einem Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit. Um Burnout vorzubeugen, ist es daher wichtig, auf eine ausgewogene Work-Life-Balance zu achten, für ausreichend Erholungsphasen zu sorgen und sich nicht ständig überfordern zu lassen.

Sollten Sie bereits Anzeichen von Burnout bei sich feststellen, ist es wichtig, sofort Maßnahmen zu ergreifen. Dies kann die Suche nach Unterstützung durch einen Therapeuten oder Berater, die Änderung Ihrer Arbeitsgewohnheiten, die Pflege Ihrer körperlichen Gesundheit durch regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung und die Pflege Ihrer geistigen Gesundheit durch Achtsamkeitsübungen und Entspannungstechniken beinhalten.

Die Erholung von Burnout ist ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Es ist wichtig, sich selbst die Erlaubnis zu geben, sich zu erholen und sich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Hilfreich ist, sich kleine, erreichbare Ziele zu setzen und sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im Umgang mit Burnout Prävention als wichtigste Maßnahme zu sehen ist. Es ist erforderlich, auf die Warnsignale Ihres Körpers zu hören und Maßnahmen zu ergreifen, um Burnout zu verhindern. Aber auch eine Erholung vom Burnout ist möglich. Mit der richtigen Unterstützung und den richtigen Strategien können Sie Burnout bewältigen und ein gesundes, ausgeglichenes Leben führen.

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Spaziergang zum Stressabbau

Der effektivste Weg zum Stressabbau ist definitiv Bewegung – ein Spaziergang ist da genau das Richtige. Wenn dann die Umgebung noch schön grün (und vor allem auch ruhig)  ist, ist das optimal. Die Stresshormone werden abgebaut, der Kopf wird frei, man tankt neue Energie und fühlt sich danach wieder frisch und erholt – bereit für den restlichen Arbeitstag. Deshalb nutze ich gern die Mittagspause für einen Spaziergang im Grünen.

Selbstverständlich ist die erholsame Wirkung aber genauso abends oder morgens vorhanden. Denn nicht jeder hat das Glück die Mittagspause dafür nutzen zu können. Wichtig ist, die Bewegung gut in den Tagesablauf einzuplanen, sodass es wirklich Erholung ist und kein weiterer Pflichttermin. Die Zeit dafür sollte man sich aber allemal nehmen, denn unsere Energie ist erschöpfbar. Deshalb ist es wichtig jeden Tag etwas dafür zu tun um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Und: desto stressiger ein Tag, umso wichtiger ist es gegenzusteuern. Denn unsere Energiereserven erschöpfen sich schneller als uns lieb ist.

Deshalb meine Empfehlung: wann immer es möglich ist, rausgehen an die frische Luft!

Und da ich immer mal wieder gefragt werde ob ich die Dinge, die ich meinen Patienten empfehle, auch selbst umsetze: ja, das tue ich. Deshalb habe ich heute zu meinem Mittagsspaziergang – entgegen meiner Gewohnheit – mein Handy mitgenommen und ein paar Fotos gemacht – als Beweis sozusagen 🙂

Mehr Informationen zum Thema Stress und Stressabbau finden Sie hier: helgavogl.de/behandlungsangebot/stressbewaeltigung/

Erholung vom Stress – kein Luxus sondern Notwendigkeit

Der Körper ist oft sowohl psychischer als auch physischer Anstrengung ausgesetzt. Diese Reize sind an und für sich positiv, sofern sie in Balance mit Gegenreizen – Entspannung und Erholung – sind und einer übermäßigen Belastung entgegenwirken. Regeneration oder Erholung beschreibt den Prozess, körperliche und geistige Beanspruchungen auszugleichen, um die ursprüngliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.

Sehen wir uns also als erstes einmal an wie Regeneration nach körperlicher Anstrengung erfolgt. Denn wie wir alle wissen sind Ruhephasen nach körperlich belastenden Trainingseinheiten ein wichtiges Trainingselement. Bei einer Erschöpfung des Körpers mit fehlender Regeneration tritt der kontraproduktive Effekt des Trainings ein und bewirkt in ausgeprägten Fällen Muskelabbau statt dem angestrebten -aufbau. Zudem können beispielsweise Abgeschlagenheit, Muskelzittern, Koordinationsprobleme, Herzfrequenzänderungen, Schlafstörungen und Motivationsprobleme auftreten.

Die Erholung nach psychischer Belastung ist genauso wichtig 

Vor allem psychischer Stress darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da anhaltender Stress ohne Erholungspausen zu psychischen Erkrankungen, wie z. B. Burnout oder Depressionen, führen kann. Wer sich nach belastenden und stressigen Situationen nicht genug Zeit gönnt, den Stress zu verarbeiten, kann für lange Zeit darunter leiden. Die Regenerationsdauer von psychischem Stress hängt vom Grad der vorangegangenen Stressbelastung ab und kann beträchtlich länger anhalten. Bei Burnout-Patienten z. B. kann es Jahre dauern, den ursprünglichen Zustand wieder zu erlangen.

Was eignet sich nun am besten zur Erholung?

Vielleicht haben Sie auch schon einmal die Erfahrung gemacht: nach einem ruhigen Wochenende oder einem Kurzurlaub fühlen Sie sich dennoch immer noch gestresst und ausgelaugt. Oder: trotz 8 Stunden Schlaf sind Sie immer noch nicht ausgeruht. Wenn die erhoffte Erholung ausbleibt, liegt das oft an einer falschen Vorstellung von Erholung. Viele glauben, Sie müssten einfach nur „Pause machen“ und schon stellt sich die gewünschte und nötige Erholung ein. Die moderne Erholungsforschung aber zeigt, dass wir nicht allein passiv auf Erholung warten müssen, sondern dass wir den Erholungsprozess selbst aktiv gestalten können, ja müssen, um die gewünschte Erholung zu erzielen. 

Dazu ist es als erstes nötig zu wissen, wovon und wozu wir uns eigentlich erholen wollen. Erholung ist nicht gleich Erholung. Welche Form der Erholung die richtige ist, hängt auch davon ab, welche Form der Beanspruchung wir zuvor erlebt haben.

Gehen Sie einmal in sich und fragen sich wie Sie sich nach einem anstrengenden Arbeitstag bzw. einer langen Arbeitswoche fühlen. Die Antwort darauf gibt Ihnen Aufschluss über die nötige Form der Erholung

  • Sie fühlen sich vor allem innerlich unruhig, aufgekratzt, nervös und überreizt?

Dann geht es für Sie vorrangig darum zur Ruhe zu finden. Der optimale Weg zur Erholung besteht aus entspannenden Aktivitäten, damit die körperliche und seelische Aktivierung wieder heruntergefahren wird. Was bietet sich an: z. B. gezielte Entspannungsübungen (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, usw.), Aufenthalte und Spaziergänge in der Natur, bevorzugt im Wald, in jedem Fall aber an ruhigen und stillen Orten, um die Reizüberflutung einzudämmen. Auch sportliche Ausdaueraktivitäten sind geeignet, allerdings ausschließlich solche, die mit einem gleichmäßigen Rhythmus über eine längere Zeit ausgeübt werden und – ganz wichtig – ohne Ehrgeiz oder Leistungsgedanken. Auch förderlich ist ein unterhaltsames, geselliges Beisammensein, aber auch hier wichtig: es darf nicht mit weiteren neuen belastenden Anforderungen verbunden sein (z. B. als Gastgeber)

  • Sie fühlen sich vor allem missgelaunt, frustriert und haben einfach die Nase gestrichen voll?

Dann werden Sie wahrscheinlich in Ihrem Alltag zu einseitig beansprucht. Hier ist es wichtig Aktivitäten zu finden, die Ihre brachliegenden Interessen und Fähigkeiten ansprechen, um die einseitige Beanspruchung auszugleichen. Wer den ganzen Tag „Kopfarbeit“ leistet, braucht als Ausgleich körperliche Tätigkeit. Wer dagegen im Beruf körperlich gefordert ist, sollte in seiner Freizeit eine geistig anregende Beschäftigung wählen. Wenn Sie also in Ihrem Beruf z. B. viele Gespräche führen müssen und abends eher selten auf „greifbare“ Ergebnisse zurückblicken können, kann für Sie ein sinnvoller Ausgleich darin bestehen, etwas mit den Händen zu schaffen, kreativ tätig zu werden. 

  • Sie fühlen sich vor allem unausgefüllt, gelangweilt oder unterfordert?

Sie empfinden in Ihrem Alltag immer weniger positive Herausforderungen? In Ihrem Leben herrscht ein Mangel an lustvollen Spannungszuständen? Dann ist es ratsam, in der Freizeit etwas zu tun in dem Sie Sinn sehen, sich eine neue persönliche Herausforderung zu suchen und neue Erfahrungen zu machen. Z. B. könnten Sie beginnen etwas Neues zu lernen (Sportart, Musikinstrument, Sprache, etc.). Oder vielleicht wäre ein ehrenamtliches Engagement für eine Ihnen am Herzen liegende Angelegenheit das richtige für Sie.

  • Sie fühlen sich vor allem erschöpft, ausgelaugt, einfach nur fix und fertig?

Dann ist es wichtig sich auszuruhen und neue Energie zu schöpfen. Gönnen Sie sich eine Auszeit, in der Sie sich selbst verwöhnen. Z. B. genießen Sie ein Vollbad, gehen Sie Sonnenbaden oder in die Sauna. Erlauben Sie sich einfach einmal nichts zu tun, zu dösen oder zu faulenzen, einfach Körper und Seele baumeln lassen. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf, der auch erholsam ist und gönnen Sie sich leckeres und gesundes Essen.

Was auch immer Sie in Ihrer Freizeit unternehmen, für den Erholungswert kommt es entscheidend darauf an, dass die Aktivität tatsächlich ein Gegengewicht zu Ihren Belastungen darstellt. Freizeitaktivitäten sind dann wirklich erholsam, wenn Sie dabei entspannen und von der Arbeit abschalten können, wenn Sie selbstbestimmt sind und Ihnen wirklich Spaß und Freude bereiten. Erholsame Freizeitaktivitäten sind bestimmt durch die Freude am Tun und weniger am Ergebnis. Ganz wichtig ist es, dass die Aktivitäten auf Freiwilligkeit beruhen und nicht auf einem Gefühl der Verpflichtung, damit Sie die Freizeit auch tatsächlich als eigene freie Zeit, als „Ich-Zeit“ genießen können. 

Massive Arbeitsausfälle wegen Depressionen und Angststörungen

Das Ärzteblatt berichtete am 23.12.2022, dass es in Deutschland zu immer mehr Arbeitsausfällen wegen Depressionen, Angststörungen oder chronischer Erschöpfung komme. Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Leiden sei 2021 auf den Rekordwert von 119 auf nun 126 Millionen gestiegen. Zudem fallen Betroffene auch immer länger aus: Habe die durchschnittliche Abwesenheit 2020 noch rund 33 Tage betragen, so seien es 2021 bereits 48 Tage gewesen. Dies sei ein Anstieg um 45 Prozent in nur einem Jahr.

Fakten, die ich aus meiner täglichen Praxis nur bestätigen kann. Leider kommen dann noch lange Wartezeiten für einen Therapieplatz hinzu, sodass die Betroffenen oft richtig verzweifelt sind. Viele wissen gar nicht, dass es den Heilpraktiker für Psychotherapie gibt, der in der Regel zeitnah Termine anbieten kann. Hinzu kommt, dass die Kosten für die Therapie beim Heilpraktiker für Psychotherapie leider immer noch selbst getragen werden müssen, wenn man über keine private Kranken- oder Zusatzversicherung verfügt, die diese übernimmt. Es wäre wirklich wünschenswert, dass wir Heilpraktiker für Psychotherapie endlich in die psychotherapeutische Versorgung einbezogen werden würden.